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170 Primarschulen in Genf wechseln zu Ubuntu

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Im Zuge einer Umstellungswelle wechseln alle Primar- und Sekundarschulen in Genf zun GNU/Linux. Die von den Lehrern und Schülern verwendeten PC’s in den betroffenen Schulen werden unter Ubuntu und nicht mehr mit Windows laufen. Tatsächlich haben bereits 170 Schulen umgestellt, während weitere 20 innerhalb des nächsten Jahres wechseln werden.

In jedem Klassenzimmer steht den Lehrern und den Schülern dieser Primarschulen ein PC zur verfügung, der neu mit Ubuntu betrieben wird. Der Wechsel bei den Sekundaschulen wurde wegen eines Sprachprogramms, das nur unter Windows läuft, noch nicht abgeschlossen:

Where possible, we’ll be phasing out the proprietary systems. For now, one language teaching tool will only work on a proprietary operating system, so we will not be able to get rid of them all.

Jahre der Anstrengung

Service écoles-médias (SEM), Mitglied des Genfer IT Departements, wechselte zu Ubuntu anstatt von Windows XP auf Windows 8 umzustellen, als der Support für Windows XP eingestellt wurde. Dieser Schritt kam allerdings nicht gänzlich überraschend. Der Wechsel zu GNU/Linux wurde von SEM über Jahre geplant. So wurden beispielsweise die Voraussetzungen geschaffen, damit Linux in dieser Umgebung eingesetzt werden kann.

Zusätzlich wurde ein detaillierter User Guide für Schüler und Lehrer veröffentlicht, es werden Lehrerseminare angeboten und es existiert eine Onlineplattform, um die betroffene Lehrerschaft mit Linux vertraut zu machen.

Höhen und Tiefen

Das grosse Plus zugunsten des Umstiegs war die Leichtigkeit, mit welcher Ubuntu funktioniert. Roiron, Leiter der Open Standards und des Free Software Projekts des Genfer Statsdepartements für Bildung äussert sich dazu:

Wir haben ihnen gezeigt, wie einfach es ist, Ubuntu zu nutzen und wie wir auf verschiedene Arten helfen können. Vor Ort als auch remote.

Am schwierigsten ist es mit den Office-Produkten. Die Leute sind sich an Microsoft Office gewöhnt und haben Schwierigkeiten mit den neuen, freien Alternativen, gerade auch im Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen MS Office und Libre Office.

Es liegen keine Informationen darüber vor, wieviel durch einen solchen Wechsel zu GNU/Linux an finanziellen Mitteln gespart werden kann. Im Endeffekt ist das ja aber auch eher zweitrangig. Es ist übrigens kein neuer Trend, dass Schulen nun eher zu Ubuntu tendieren: Eine High School in Pennsylvania hat zu Beginn dieses Jahres rund 1700 mit Ubuntu betriebene Laptops an ihre Studenten verteilt.

Quellen: Artikel auf itsfoss, Öffentliche Bekanntmachung

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Autor: Thom

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