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Bootfähigen USB Stick erstellen: ISO Image Datei auf USB Stick schreiben

3 Kommentare

Es gibt zwar das ein oder andere Tool mit grafischer Oberfläche, um einen bootfähigen USB Stick aus einer ISO Image Datei zu erstellen. Im praktischen Gebrauch hat dieser Weg bei mir aber nicht ganz so funktioniert, wie es eigentlich erwünscht wäre. Muss die gute, alte Konsole herhalten. Damit funktioniert’s sicher. Und ist nicht mal soviel komplizierter! Vorweg möchte ich anmerken, dass die unsachgemässe Verwendung des Befehls dd Datenverlust mit sich bringen kann. Also immer gut überlegen und besser doppelt überprüfen! Zudem lege ich jedem, der mit dem Befehl arbeiten will, diesen Artikel im Ubuntuusers Wiki ans Herz. Erstmal sicherstellen, wie der USB Stick im System eingehängt ist. Mit lsblk wissen wir, wie der Stick angesprochen werden muss:

sytho@sytho-aspire-7740:~$ lsblk
NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda 8:0 0 596.2G 0 disk 
├─sda1 8:1 0 100M 0 part 
├─sda2 8:2 0 31.2G 0 part 
├─sda3 8:3 0 1K 0 part 
├─sda5 8:5 0 18.6G 0 part /
├─sda6 8:6 0 4.5G 0 part [SWAP]
└─sda7 8:7 0 465.7G 0 part /home
sdb 8:16 1 7.5G 0 disk 
└─sdb1 8:17 1 1.2G 0 part 
sr0 11:0 1 1024M 0 rom

In diesem Tutorial gehe ich davon aus, dass der USB Stick unter /dev/sdb eingehängt ist. Das kann bei Dir aber anders sein. Zuerst prüfen. Es droht Datenverlust! Dann schreiben wir den Master Boot Record MBR neu:

sudo install-mbr /dev/sdb

Und erzeugen eine neue Partition im FAT32 Format:

sudo mkdosfs /dev/sdb1

So wie ich das verstanden habe, ist es eigentlich nicht zwingend erforderlich, die vorher genannten Schritte zu machen, da mit dem Befehl dd sowieso Bit für Bit alles kopiert wird. Es ist aber so, dass diese Variante bei mir geholfen hat, als ich trotz erolgreichem Kopieren mit dd nicht vom Stick starten konnte. Nun denn, jetzt kommt die eigentliche Kopierarbeit. Dazu müssen wir wissen, WO das ISO Image liegt und WIE es heisst. Zudem brauchen wir auch die genaue Bezeichnung des USB Sticks. Dann kopieren wir mit

sudo dd if=/home/$BENUTZERVERZEICHNIS/$PFAD ZUM ISO IMAGE/$NAME DER IMAGE DATEI of=/dev/sdb

(ausgeschrieben das dann bei mir so aus)

sudo dd if=/home/sytho/Downloads/LinuxOS/Debian/debian-live-7.6.0-amd64-gnome-desktop.iso of=/dev/sdb

das Image Bit für Bit auf den Stick. Dieser Vorgang wird eine Weile dauern und man bekommt keinen schönen Ladebalken angezeigt, was aber letztlich eigentlich überhaupt nicht stört. Also einfach rattern lassen. Nach erolgreichem Abschluss der Aktion sollte eine Bestätigungsmeldung ausgegeben werden. So etwas à la: Soundsoviele Bytes habe ich erhalten – soundsoviele Bytes habe ich geschrieben. Wenn die beiden Werte übereinstimmen, dann hat alles geklappt. Neustarten und vom USB Stick booten.

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Autor: Thom

Abenteurer, Outdoorfreak, Webworker, Linuxer, WordPresser, SysAdmin, Tech-Geek, Fotograf, Makrofetischist, Alpinwanderer, Mountainbiker, Reisender, Seilbähnler, Skiliftler, Gärtner, Autoflicker, Naturliebhaber, Selbstversorger, Gipfelstürmer, Lebenskünstler - ich bin flexibel, situativ und variabel verfügbar!

3 Kommentare zu “Bootfähigen USB Stick erstellen: ISO Image Datei auf USB Stick schreiben

  1. Vielen Dank für dem Tipp 🙂 Ich war schon am verzweifeln, da die Installation auf UsbStick nie bei mir funktioniert hat. Danke:-)

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  2. Pingback: Debian und XFCE: How to Xubuntu! | Mein Sudo

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