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Darktable 2.0: Installation unter Ubuntu 14.04

Ein Kommentar

Die Entwicklung von RAW Dateien war für mich immer noch ein leidiger Grund, um hin und wieder in Windows zu booten und dort mit dem allmächtigen Lightroom von Adobe meine Fotos zu entwickeln. Doch seit der neuen Geschäftsphilosophie und der neuen „Creative Cloud“ habe ich nun endgültig genug von diesen Halsabschneidern und der gesamten Geschäfts-Strategie von Adobe.

Darktable habe ich mir ja auch in der Vergangenheit schon ein oder zweimal angeschaut. Der doch leicht gewöhnungsbedürftige Workflow von Darktable (verglichen mit Lightroom) hat mich aber immer daran gehindert, wirklich Nägel mit Köpfen zu machen und gänzlich auf den Adobe-Goliath zu verzichten. Seit einigen Tagen bin ich nun aber etwas intensiver mit dem David (Darktable) am Hantieren und muss sagen, dass sich die Resultate durchaus sehen lassen können und auch der gesamte Arbeitsablauf von Darktable ist wirklich sehr angenehm.

Voraussetzung ist natürlich, dass man Willens genug ist, von bestehenden Mustern was den eigenen Workflow angeht, abzuweichen und neue Regler und Tools kennenzulernen. Je länger ich nun mit Darktable arbeite, desto weniger vermisse ich Lightroom CC. Ich denke mal, die Ansprüche der verschiedenen Photographen an die RAW-Processing Software sind halt auch verschieden und schlussendlich muss jeder für sich entscheiden, ob es ihm das Geld wert ist oder nicht.

Aber wie gesagt, mir geht es eben nicht nur ums Geld sondern vielmehr eigentlich um die Art und Weise wie Adobe die Leute zwingt, auf die CC Version umzusteigen, damit man dann in den Genuss solche neuer Features wie einem simplen „Dehazer“ kommt.

So, nun ist aber genug gemotzt und ich möchte mich dem Thema nun konstruktiv entgegen stellen.

Und zwar beginnt ja alles mit der Installation der neuen Software. Und um genau das geht es in diesem Beitrag. Wie kriege ich eigentlich die aktuellste Version – zum Zeitpunkt dieses Artikels ist das die Version 2.0 – unter Ubuntu 14.04 zum Laufen? In den offiziellen Repos von Ubuntu ist nämlich immer noch die Version 1.6 von Darktable vorhanden. Bekanntlich hat das DT-Entwicklerteam aber Ende 2015 (an dieser Stelle übrigens allen Lesern nachträglich noch meine besten Wünsche für das neue Jahr!) die neue Version der RAW Entwicklungssoftware veröffentlicht.

Screenshot Darktable

Die neuen Darktable-Features: http://www.darktable.org/about/features/

Um die neue Version zu installieren, muss zuerst das entsprechende Repository zu den Paketquellen von Ubuntu hinzugefügt werden:

 sudo add-apt-repository ppa:pmjdebruijn/darktable-release

Dann ein

 sudo apt-get update

und anschliessend mit

sudo apt-get install darktable

die Installation von Darktable abschliessen. Das wars schon wieder.

Ich hoffe, der Artikel konnte Dir helfen und solltest Du Gefallen daran gefunden haben, was ich hier auf dem Blog so treibe, dann würde ich mich über Deinen Kommentar oder Deine Kritik freuen!

Allen auf jeden Fall nochmals alles Gute im neuen Jahr und auf viele interessante Stunden mit Linux im 2016.

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Autor: Thom

Abenteurer, Outdoorfreak, Webworker, Linuxer, WordPresser, SysAdmin, Tech-Geek, Fotograf, Makrofetischist, Alpinwanderer, Mountainbiker, Reisender, Seilbähnler, Skiliftler, Gärtner, Autoflicker, Naturliebhaber, Selbstversorger, Gipfelstürmer, Lebenskünstler - ich bin flexibel, situativ und variabel verfügbar!

Ein Kommentar zu “Darktable 2.0: Installation unter Ubuntu 14.04

  1. Ich war sehr amüsiert zu lesen das es jemand anderes gibt der genau den gleichen „Leidensweg“ hinter sich hat. Ich benutze zwar selber seit 10 Jahren Linux aber wegen Lightroom und einem passenden Ersatz für Linux hatte ich mich noch immer mit Windows herumgeärgert. Darktable 2.x scheint nun endlich zum richtigen Zeitpunkt gekommen zu sein denn ein Lightroom 6 oder ein Cloud-Abo wird Adobe von mir nicht mehr sehen.
    Ja, der Worklfow ist anders. Manche Stellschrauben verstecken sich hinter einem anderen Namen, oder erschließen sich per Zufall. Beispielsweise hatte ich das Ausrichten eines Bildes anhand einer Linie vermisst und mit der Gradeinstellung von Darktable rumgedoktert. Rechte Maustaste ins Bild und Linie ziehen macht es da genauso wie Lightroom 😉

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